Erdbeeren erfolgreich pflanzen und pflegen

Rot, süß und lecker – wer möchte nicht diese tollen Früchtchen vernaschen. Die eigens im Garten gezüchteten Erdbeeren schmecken dabei noch am besten. Doch bei der Pflanzung und Pflege von Erdbeeren gibt es einiges zu beachten.

Stehen die zarten Pflänzchen in schwerer, schlecht belüfteter Erde, dann kann sich keine Pflanze vernünftig entwickeln. Denn neben Feuchtigkeit benötigen Pflanzen auch Sauerstoff an den empfindlichen Wurzeln. Und gerade Erdbeeren reagieren sehr empfindlich auf stauende Nässe.

Und nicht nur die Feuchtigkeit im Wurzelballen ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Ernte. Die Wahl der Erde ist neben dem richtigen Zeitpunkt sowie die Pflanzenpflege elementar.

Erdbeeren richtig pflanzen und pflegen

Die richtige Erde für Erdbeeren

Für eine erfolgreiche Ernte sollte daher besonders Wert auf eine gute, professionelle Erde gelegt werden. Auch wenn auf unserer Erde Kleeschulte Bio Tomaten und Gemüseerde draufsteht, ist diese Erde bestens für Erdbeeren und anderes Fruchtgemüse geeignet.

Gedüngt auf eine biologische Weise mit einem organischen Dünger, ist die Kleeschulte Bio Tomaten & Gemüseerde genau abgestimmt auf die Bedürfnisse der süßen Früchtchen.

Das RAL-Gütezeichen steht bei Erden für Qualität

Professionelle Erde ist ganz einfach an dem RAL-Gütezeichen zu erkennen. Denn nur Produkte, die der ständigen und unabhängigen Kontrolle der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen unterliegen, bekommen dieses Prüfzeichen.

Düngung von Erdbeeren

Neben einer guten Erde gilt es aber auch andere Dinge zu beachten. Wichtig ist die rechtzeitige Nachdüngung. Erdbeeren benötigen für ein kräftiges Wachstum einen guten Dünger. Deshalb empfehlen wir 3-4 Wochen nach dem Pflanzen in jedem Fall mit der Düngung zu beginnen.
Gerade für Beerenfrüchte gibt eine riesige Auswahl an Düngemitteln. Wir empfehlen daher einen Besuch im Garten-Fachhandel. Hier gibt es eine kompetente Beratung.

Der ideale Zeitpunkt für die Pflanzung von Erdbeeren

Die passende Zeit für die Pflanzung ist im Frühjahr. Sollte es das Wetter einer Pflanzung im Freiland noch nicht zulassen, kann man die kleinen Pflänzchen auch im Haus vorziehen.

Der Vorteil ist, dass man größere, stärkere Pflanzen bekommt und unter Umständen man schon in diesem Jahr die erste Ernte genießen kann.

Frostige Tage unbedingt vermeiden

Die vorgezogenen Erdbeeren sind ein klein bisschen anfällig für Spätfröste, die gerne im März/April noch einmal kommen können. Daher die Pflanzen erst raussetzen, wenn man ganz sicher sein kann, dass aus dieser Richtung keine Gefahr mehr droht.

Stehen die kleinen Erdbeeren erst mal ein paar Wochen draußen, dann kann nicht mehr viel passieren.

Optimaler Abstand beim Setzen von Erdbeerpflanzen

Der optimale Pflanzabstand sollte etwa 60 cm zwischen den Reihen und ca. 30 cm von Pflanze zu Pflanze sein. Somit bekommen die Pflanzen genug Luft und trocknen nach Regenfällen schnell ab. Das wiederum beugt vielen Blatt- und Pilzkrankheiten vor.

Erdbeerpflanzen pflegen

Auch für vorhandene Erdbeerpflanzen im Freiland gibt es im Frühjahr viel zu tun. Im März wird das Erdbeerbeet vorbereitet.

Alte und kranke Blätter der Erdbeerpflanzen werden mit der Schere entfernt, weil diese Krankheiten wie die Grauschimmelfäule übertragen können. Ganz wichtig ist, dass die Blätter nicht abgerissen werden, da die Pflanzen dadurch geschädigt werden können.

Zwischen den einzelnen Erdbeerstauden wird Unkraut entfernt. Sollten sich viele Ausläufer gebildet haben, werden auch diese entfernt.

Langjähriger Ertrag von Erdbeeren

Um über viele Jahre eine reiche Ernte zu bekommen sollten die Pflanzen nach max. 3 Jahren ausgetauscht oder der Standort gewechselt werden.

Je länger die Pflanzen stehen, umso geringer wird der Ertrag. Grund ist die sogenannte Bodenmüdigkeit. Im Boden sammeln sich einseitig Nährstoffreste oder Wurzelschädlinge an. Diese behindern mit der Zeit die Aufnahmen von bestimmten Düngern und Nähstoffen. Die Pflanzen werden somit nicht mehr optimal versorgt. Ein Standortwechsel verbunden mit neuen Pflanzen kann da Abhilfe schaffen.

Aber Achtung: In dem ausgewählten Beet sollten mindestens vier Jahre lang keine Erdbeeren gewesen sein. Das beugt dem Befall mit Bodenschädlingen, etwa Fadenwürmern, vor.

Der passende Mulch für Erdbeeren

Der Mulch des Vorjahres kann in die Erde eingearbeitet werden, um den Boden aufzulockern. Aber vorsichtig, damit die empfindlichen Wurzeln nicht zu stark beschädigt werden.

Zudem sollte man die Pflanzen mit frischem Mulch anfüllen. Hierzu eignet sich hervorragend der Kleeschulte Universalmulch. Dieser liegt wie ein schützender Teppich über den Boden.

Der große Vorteil von unserm Universalmulch ist, dass er sehr schnell an der Oberfläche trocknet und dadurch zur Erntezeit die Früchte schön sauber bleiben.

Außerdem sorgt der Kleeschulte Universalmulch für eine optimale Bodenfeuchtigkeit, er verringert den Unkrautbewuchs und das Beste: Die ungeliebten Nacktschnecken können auf dem Mulch nur sehr schwer kriechen. Deswegen meiden die schleimigen Kollegen das Erdbeerbeet.

Klimaschutz bei der Erdbeerernte

Mit dem Einsatz der Kleeschulte Bio Tomaten & Gemüseerde torffrei tut ihr etwas Gutes für unser Klima. Denn im Vergleich zu anderen Erden, die zu großen Teilen aus Torf bestehen, spart unsere Erde 65% klimaschädliches CO2 ein. Ihr vermeidet den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz, mit ganz einfachen Mitteln.

Fazit

Die Erdbeerernte ist keine Hexerei. Mit der Beachtung folgender Dinge, bekommt Jedermann die kleinen, roten Vitaminbomben auch selbst herangezogen.

  1. Die richtige Erde
  2. Der passende Dünger
  3. Ein grüner Daumen

Denn auch bei Erdbeeren, Himbeeren, Tomaten und Gurken kann man sagen: „Ohne Mampf kein Kampf“. Viel Erfolg bei der Ernte!